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Literaturempfehlungen

Hinweis:

die Literaturempfehlungen werden derzeit noch überarbeitet und vervollständigt!

Info

folgende Buchempfehlungen sind erschienen im Balance buch + medien Verlag http://www.balance-verlag.de/Buecher/borderline/

Leben auf der Grenze

Zwanzig Menschen mit Borderline-Erfahrung, Betroffene und Angehörige, schreiben über ihr Erleben, über ihre Gefühle, über ihren Umgang mit sich und anderen. Dieses Buch ist eine Chance, denn die Texte schaffen Verständnis zwischen Betroffenen und Angehörigen.

Und sie machen Hoffnung: Denn sie zeigen, dass Veränderungen möglich sind und dass es gelingen kann, eine neue Haltung sich selbst gegenüber zu gewinnen und liebevoller mit sich, seiner Familie und seinen Freunden umzugehen.

Borderline- das Selbsthilfebuch

Selbsthilfe ist eine sehr wichtige Ergänzung zur Therapie, die bisher zu wenig gewürdigt wurde. Dieses Buch belegt: Alle Borderline-Betroffenen können durch Selbsthilfe in ihrem Leben vieles verändern und sich dadurch selbst stabilisieren.

Das Buch bietet Borderlinern Anregungen und Empfehlungen, mit zentralen Problembereichen ihrer Störung angemessen umzugehen. Ob es um selbstverletzendes Verhalten, das Empfinden der inneren Leere oder um die Bewältigung traumatischer Erfahrungen geht – immer gibt es Möglichkeiten, nicht im Borderline-Erleben zu versinken. Christiane Tilly und Andreas Knuf haben die Erfahrungen zahlreicher Borderliner ausgewertet und zeigen auf, wie man sein Potenzial zur Selbsthilfe entdecken und nutzen kann. Erprobte Krisenbegleiter wie der »Notfallkoffer« und viele weitere konkrete Tipps machen dieses Buch zur Fundgrube für alle, die unabhängiger werden und mit oder ohne therapeutische Unterstützung klarkommen wollen.

Schluss mit dem Eiertanz

"Was bleibt noch übrig, wenn unser Umgang mit dem anderen ein ewiger Eiertanz ist? Oberflächlicher Smalltalk, angespanntes Schweigen, jede Menge Stress. Was früher ein leichtfüßiger Tanz der Zuneigung und Nähe war, verwandelt sich in einen Maskenball." Das Leben mit Borderlinern ist anstrengend – beide Bücher verhelfen zu konstruktivem Umgang mit ihnen.

Borderline-Verhalten ist für die Betroffenen aufreibend und oft zerstörerisch, aber auch für Angehörige, Partner und Freunde, die häufig von den prekären Verhaltensweisen der Erkrankten dominiert werden. Wie also verhält man sich als Angehöriger "richtig"? Auf diese Frage geben die Autoren Antwort, indem sie die täglichen Verhaltens- und Beziehungsfallen aufzeigen, die sich im Leben mit Borderlinern auftun. Sie geben wertvolle Anregungen und Tipps, um selbst psychisch stabil zu bleiben und hilfreich zu sein für den erkrankten Partner.

Schluss mit dem Eiertanz- das Arbeitsbuch

Ihrem Erfolgsbuch "Schluss mit dem Eiertanz" hat Randi Kreger ein Arbeitsbuch folgen lassen, das nun in deutscher Übersetzung vorliegt. Es ist eine hervorragende Ergänzung zum Ratgeber, weil hier Tests und Übungen zusammengestellt wurden, die zum einen dabei helfen, das eigene Verhalten besser zu erkennen, zum anderen Alternativen bieten zu eingefahrenen Mustern im Umgang miteinander. Es soll "Verstand und Gefühl miteinander zu verbinden", schreibt Randi Kreger.

"Dieses Arbeitsbuch wird Ihnen helfen, sich innerlich ein Stück weit zu entfernen, um den »Tanz« mit dem Borderliner aus der Distanz so zu sehen, wie er wirklich ist. Dies verlangt von Ihnen, sowohl Ihr Verhalten wie das Ihres Angehörigen zu beobachten und schädliche Muster zu identifizieren. Sie werden erkennen, wie es kommt, dass der Borderliner beim Tanzen »führt« und Sie, so gut es geht, folgen, und zwar rückwärts. Sie werden lernen, wie Sie eigene, weniger schädliche »Tanzschritte« initiieren können – das heißt beginnen, im eigenen Interesse und dem Ihrer Familie zu handeln, statt Lebensumstände zu tolerieren, über die Sie keine Kontrolle haben. Als erwachsener Mensch können Sie das Leben in Ihrem Sinne und im Sinne Ihrer Familie gestalten. Sie können nicht nur reagieren, sondern auch agieren."

Aktive Mitarbeit ist bei diesem Buch natürlich unerlässlich. Das Arbeitsbuch kann eigenständig gelesen werden, die vorherige Lektüre von "Schluss mit dem Eiertanz" ist aber empfehlenswert.

Basiswissen

Kurzinformationen

Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung verunsichern das therapeutische Personal oft massiv: Kränkungen sind auszuhalten, Abwertungen, schnelle Wechsel von hohen Nähewünschen zu radikaler Distanz. Dazu spalten diese Patienten so manches therapeutische Team und verursachen dadurch weitere Konflikte.

Ewald Rahn, der bereits einen sehr erfolgreichen Ratgeber zum Thema »Borderline« für Betroffene und Angehörige geschrieben hat, wechselt in diesem Buch die Perspektive und gibt Anregungen, wie professionell Tätige dem Borderline-Verhalten therapeutisch angemessen begegnen und hilfreich arbeiten können. Er schafft ein tieferes Verständnis für diese Erkrankung, indem er veranschaulicht, warum sich diese Menschen so verhalten, was sich hinter dem Verhalten wirklich verbergen kann und welche Gefühle und Befindlichkeiten dahinter stehen.

Kurz und prägnant stellt E. Rahn einleitend theoretische Modell der Borderline-Störung dar. Darauf aufbauend zeigt der Autor konkret, was Ziele der Hilfen sein können, wie die Hilfen zeitlich strukturiert sein sollten, wie sich mit den Patienten Vereinbarungen (etwa bei Suizidalität) treffen lassen und wie schließlich Hilfe zur Selbsthilfe führen kann.

Aus dem Inhalt

* Persönlichkeit und Persönlichkeitsstörungen
* Krankheitsmodell der Persönlichkeitsstörung
* Diagnose der Borderline-Persönlichkeitsstörung
* Borderline als Ausdruck einer posttraumatischen Belastungsstörung
* Therapie
o Psychotherapie bei Borderline
o Psychodynamische Therapieansätze
o Umgang mit Partnern und der Familie
o Die Rolle des Teams
o Supervision
* Hilfen geben
o Ziele der Hilfe
o Zeitliche Struktur der Hilfestellung
o Vereinbarungen zur Hilfe
o Hilfen zur Selbsthilfe

Knuf (Hrsg.): Gesundung ist möglich!

Kurzbeschreibung

Das Buch bietet ein spannendes Kaleidoskop von Gesundungswegen bei Borderline. Es macht jungen Menschen mit dieser psychischen Störung Hoffnung und zeigt, welche Schritte andere Betroffene gegangen sind.
Dieses Buch zeigt nicht nur, dass Genesung möglich ist, sondern auch wie sie gelingen kann. Andreas Knuf bat Betroffene, ihren Weg der Gesundung zu schildern. Es erstaunt nicht, dass die Faktoren und Bedingungen, die von allen als wesentlich genannt werden, sich ähneln: Menschen der Umgebung, die den Kontakt nicht abgebrochen haben, Therapeuten, die als Menschen spürbar waren und den Betroffenen wirklich ernst genommen haben, Selbsthilfe und die Entscheidung zur Selbstverantwortung. Nur die Wege dahin sind ganz individuell, ebenso wie Gesundung ein Entwicklungsprozess ist, der unterschiedlich verläuft.

"Als „Mutmachbuch“, das klinische Studien bestätigt, beschreibt Andreas Knuf „Gesundung ist möglich“ in seinem Vorwort. Mir hat die Sammlung von Erfahrungsberichten vor allem deshalb sehr gut gefallen, weil die einzelnen Geschichten durch ihre individuellen Darstellungen überzeugen, die vielfach auch sprachlich sehr gelungen sind. Das Buch wendet sich gleichermaßen an Betroffene, Angehörige und Fachleute. Auch diejeinigen sollten sich nicht entmutigen lassen, die auf ihrem persönlichen „Gesundungsweg“ erst am Anfang stehen. Die Sammlung von Texten zeigt, alle Schreibenden haben ihren eigenen (oft langen) Weg finden müssen und diese Wege sind sehr unterschiedlich. Es gibt nicht das Erwachsenwerden und das Beziehungen knüpfen, aber die Beschreibungen sind Ansatzpunkte, auf diesen Wegen kann Gesundung gelingen. Das Buch ist eine Möglichkeitensammlung, die Möglichkeit für den Lesenden besteht vor allem darin, dass er Vertrautes finden und Eigenes dazulegen kann. "

Christiane Tilly, Bünde