Idee und Entwicklung
eine Idee...
die ihren Ursprung in den Psychoseseminaren hat, die vor über zehn Jahren von Dorothea Buck und Thomas Bock in Hamburg gegründet wurden.
Beim Trialog setzen sich alle Beteiligten an einen Tisch und suchen nach Wegen, ihr Wissen auf gleicher Ebene zusammen zu bringen und zu nutzen.
Borderline-Betroffene sind Experten in eigener Sache, Angehörige haben eine wichtige Funktion bei der Alltagsbewältigung und professionell Tätige verfügen über therapeutisches Knowhow.
Diese Ressourcen gilt es gemeinsam zu nutzen.
...warum?
Borderliner sind schrecklich„- so hat einmal ein Angehöriger beschrieben, was Profis oft nur heimlich denken und alle Betroffenen längst wissen. Dieser Zuschreibung kann auch die Flut an Fach- und Betroffenenliteratur nicht abhelfen.
Borderliner sind schrecklich - vor allem sind sie häufig schrecklich missverstanden!
Nur ein offenes, vertrauensvolles Miteinander bildet eine fruchtbare Basis für einen gemeinschaftlichen Alltag.
...Ziel
des Trialogs ist, einen Austausch auf neutralem, wertfreiem Boden zu ermöglichen, frei von festgefahrenen Rollenzuschreibungen und ohne den Druck von Verantwortlichkeiten.
Ein besseres gegenseitiges Verstehen steht als Ergebnis des Trialogs.
Gemeinsam soll es gelingen, handlungsfähig zu werden und gesellschaftlicher Stigmatisierung entgegenzuwirken. Mit der Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung sollen sich Betroffene und Angehörige nicht mehr verstecken müssen.
...mit wem?
Dieser bundesweit erste Borderline-Trialog spricht alle an, die um gegenseitiges Verständnis bemüht sind, Lösungen finden und strategische Ansätze suchen wollen. Angesprochen sind vor allem Borderline-Betroffene selbst, Angehörige und Partner, sowie professionell Tätige



